Meldung:
19. September 2011
Gesamtlösung hat oberste Priorität
Fraktionsmitglied Vincent ten Voorde informiert, gemeinsam mit Ratsmitglied Claudia Fremann (FWO), die Anwohner des Niedereschgebiets mittels eines Info-Schreibens
Mit diesem Schreiben möchten wir Sie über die weiteren Schritte nach unserer Ortsbegehung am 3. September und die zwischenzeitlichen Aktivitäten informieren. Zuerst möchten wir Ihnen jedoch für die rege Beteiligung an der Ortsbegehung und für die Ideen und Vorschläge, die Sie eingebracht haben, danken.Für uns hat es oberste Priorität eine Gesamtlösung anzustreben, die für alle Anwohner und Beteiligten tragbar ist. Aus diesem Grund war der Termin für das Aufstellen der beiden Poller, die den Kleiberweg zu einer Sackgasse machen, sicherlich nicht günstig gewählt.
Wie bereits bei der Ortsbegehung besprochen, haben wir zwischenzeitlich Kontakt zur Verwaltung aufgenommen um einen Vor-Ort-Termin mit Herrn Koke (Leiter des Bauamts) zu vereinbaren. Leider hat Herr Koke vor dem nächsten Bauausschusstermin keine Zeit, aber die Stadt war in der Zwischenzeit nicht untätig. Hier ein Überblick, über das, was jetzt geschehen ist und wie es weiter geht bzw. gehen könnte:
- Es gibt einen Antrag bei der Stadtverwaltung, den Kleiberweg wieder zu öffnen, um insbesondere den zunehmenden Verkehr nach der Öffnung über den Rundweg auch abfließen zu lassen. Von der Stadtverwaltung wird vorgeschlagen, den Antrag abzulehnen und den Weg erst dann wieder zu eröffnen, wenn die Verkehrsberuhigung umgesetzt ist. Vorausgesetzt, der Ausschuss stimmt dem Antrag zu, bleibt der Kleiberweg also Sackgasse. Jetzt ist es wichtig, vor diesem Hintergrund auch die anderen Maßnahmen als Gesamtpaket auf den Weg zu bringen. Hier noch zwei weitere Punkte:
- Die Meisenstraße wird zusätzlich beruhigt, in dem dort Betonpoller aufgestellt werden. Dies ist keine Sache von Wochen, sondern „nur noch von Tagen“, so der Originalton des Bürgermeisters. Die Poller mussten erst bestellt werden. Wo diese und wie viele Poller aufgestellt werden, können wir noch nicht sagen. Aber hier gibt es im Nachhinein sicher auch noch Einflussmöglichkeiten.
- Mittlerweile sieht die Planung der Stadt zusätzliche Parkplätze für den Kindergarten vor, und zwar dann insgesamt 15 Stück, wovon 7 auf einem Teil des Spielplatzes hin zur Meisenstraße geplant sind, 8 direkt am Kindergarten, auch in Richtung Meisenstraße. Wohlgemerkt, hierbei handelt es sich um einen VORSCHLAG der Stadtverwaltung. Dieser wird diskutiert werden müssen und die Entscheidung ist dem Ausschuss und danach dem Rat vorbehalten.
Zusätzlich arbeitet Herr Koke noch den Vorschlag aus, einen Haltestreifen und eine Durchfahrt auf dem Spielplatzgelände einzurichten, wobei er selbst dies sehr kritisch sieht, da dann kaum noch Platz für Spielgeräte wäre. Insgesamt müsste man eine Breite von 7m abgreifen. Aber als Diskussionsgrundlage wird dies im Bauausschuss vorgelegt werden, um dies auch einmal auf dem Papier zu sehen.
Die Diskussion über mögliche Lösungen für Parkplätze oder Wendemöglichkeiten wird wohl zunächst vertagt werden (jedenfalls werden wohl die Fraktionen der SPD und der FWO dies beantragen), wodurch den Anliegern dann auch noch einmal Gelegenheit gegeben wird, sich zu informieren und in den Gestaltungsprozess mit einzubringen. Hier sind wir gerne Ansprechpartner!
Von der angestrebten Gesamtlösung sind damit schon einmal einige Punkte berücksichtigt, wobei zum Schnüren des Gesamtpakets natürlich auf der Niedereschstraße dann auch noch Maßnahmen fehlen. Hier wird auf der Ausschusssitzung nochmals nachgehakt werden müssen.
Die Diskussion über die Situation am Kindergarten findet übrigens im öffentlichen Teil statt, an dem jeder anwesend sein, allerdings keine Wortmeldung abgeben darf. Selbstverständlich werden wir bei der Sitzung auch anwesend sein.
Nach der Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen würden wir Sie gerne weiter informieren. Sofern Sie Informationen erhalten möchten, schicken Sie uns dazu einfach Ihre E-Mail-Adressen.
Selbstverständlich nehmen wir gerne Ihre Anregungen, Kritik oder Vorschläge zur Sache entgegen.
Mit freundlichen Grüßen,
Claudia Fremann, Freie Wähler Ochtrup (c.fremann@gmx.de)
Vincent ten Voorde, SPD Ochtrup (vincent@tenvoorde.de)



